Eigenverbrauch erhöhen
Selbst erzeugter Strom kann direkt im Haushalt genutzt werden. Verbrauchsprofil und Anlagengröße bestimmen, welcher Anteil zeitgleich nutzbar ist.
Leistung 06 · Eigene Energie
Eine Photovoltaikanlage erzeugt elektrischen Strom aus Sonnenlicht. Gute Planung stimmt Dachfläche, Anlagengröße, Eigenverbrauch und mögliche Verbraucher aufeinander ab.

Nutzen der Maßnahme
EINMAL6 plant Photovoltaik in Lübeck als Bestandteil des Gebäudeenergiekonzepts – mit Blick auf Dachzustand, Wechselrichter, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox.
Selbst erzeugter Strom kann direkt im Haushalt genutzt werden. Verbrauchsprofil und Anlagengröße bestimmen, welcher Anteil zeitgleich nutzbar ist.
Nicht direkt verbrauchter Solarstrom kann nach den geltenden Rahmenbedingungen in das öffentliche Netz eingespeist werden.
Wärmepumpe, Wallbox und steuerbare Haushaltsverbraucher können den Eigenverbrauch erhöhen, wenn Erzeugung und Betrieb sinnvoll abgestimmt sind.
Geeignete Dachflächen werden zu dezentralen Stromerzeugern. Statik, Eindeckung, Verschattung und Restlebensdauer des Daches gehören zur Planung.
Orientierung
Grundlagen
Photovoltaikmodule wandeln Licht direkt in Gleichstrom um. Ein Wechselrichter erzeugt daraus den im Haus nutzbaren Wechselstrom. Verbrauch, Speicherung und Einspeisung werden über Zähler und Regelung erfasst beziehungsweise gesteuert.
Photovoltaik ist nicht dasselbe wie Solarthermie: Photovoltaik erzeugt Strom, Solarthermie erzeugt Wärme. Umgangssprachlich wird beides als Solaranlage bezeichnet; bei EINMAL6 geht es in diesem Leistungsbereich um PV-Anlagen zur Stromerzeugung.
Typische Ausgangslagen
Planungsvarianten
Die passende Ausführung wird aus dem Bestand und dem Sanierungsziel abgeleitet. Folgende Varianten und Planungsaspekte sind für diese Maßnahme besonders relevant.
Modulleistung, Abmessungen und Dachbelegung werden zusammen geplant. Gauben, Fenster, Abstände und Verschattung begrenzen die nutzbare Fläche.
Er wandelt Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Leistung, Anzahl der MPP-Tracker, Montageort und Anlagenkonzept bestimmen die Auswahl.
Ein Speicher verschiebt Solarstrom in spätere Verbrauchszeiten. Sinnvolle Kapazität und Wirtschaftlichkeit hängen von Erzeugung, Verbrauch und geplanten Verbrauchern ab.
Süd-, Ost- und Westdächer können geeignet sein. Dachneigung, Verschattung und Tagesverlauf beeinflussen Ertrag und Eigenverbrauch. Die Anlage wird nicht nur nach maximaler Modulzahl ausgelegt.
Bestandsgebäude
Bei älteren Gebäuden werden Dachdeckung, Tragfähigkeit, Elektroanlage, Zählerschrank und verbleibende Lebensdauer des Daches geprüft. Eine PV-Anlage sollte nicht auf ein Dach montiert werden, das kurz darauf grundlegend saniert werden muss.
Gestalterische Vorgaben oder Denkmalschutz können die nutzbare Fläche und Ausführung beeinflussen. Ob und wie Photovoltaik möglich ist, wird für das konkrete Gebäude in Lübeck oder Umgebung geklärt.
Ein Ansprechpartner. Sechs Gewerke.
Energetische Maßnahmen müssen nicht isoliert geplant werden. EINMAL6 koordiniert Schnittstellen und unterstützt dabei, eine sinnvolle Reihenfolge für das konkrete Gebäude zu finden.
Solarstrom kann anteilig für die Wärmeerzeugung genutzt werden; Regelung und Verbrauchszeiten werden abgestimmt.
Zur Leistung →DachdämmungDachzustand und Dämmarbeiten sollten vor der Modulmontage geprüft und zeitlich koordiniert werden.
Zur Leistung →Fenster- und TürentauschAls Teil einer Gesamtsanierung verbindet PV Stromerzeugung mit einer effizienteren Gebäudehülle.
Zur Leistung →Frühzeitig prüfen
Für Photovoltaik gelten andere Förder- und Finanzierungswege als für viele Maßnahmen der Gebäudehülle oder Wärmepumpen. Je nach Zeitpunkt können KfW-Kredite, steuerliche Rahmenbedingungen, Einspeiseregelungen oder regionale Programme relevant sein; BAFA-Programme sind nicht pauschal auf jede PV-Anlage übertragbar.
Aktuelle Bedingungen, technische Voraussetzungen und Antragstermine werden individuell geprüft. Bei einer Kombination mit geförderten Sanierungsmaßnahmen koordiniert EINMAL6 bei Bedarf Energieberater oder Energieeffizienz-Experten, ohne eine Förderzusage zu geben.
Energieberatung und Ausführung
Bei Förderprüfung, technischen Nachweisen oder einem individuellen Sanierungsfahrplan kann die Mitwirkung eines qualifizierten Energieberaters beziehungsweise Energieeffizienz-Experten erforderlich oder sinnvoll sein. EINMAL6 arbeitet bei Bedarf mit entsprechenden Fachpartnern zusammen und ist selbst nicht als Energieberater bezeichnet.
Kurze Abstimmungswege verbinden Förderprüfung, erforderliche Nachweise und die ausführenden Gewerke. Die zuständigen Fachpartner können Förderunterlagen vorbereiten und einreichen. Termine werden soweit verfügbar kurzfristig abgestimmt; für Bearbeitungszeiten oder eine Bewilligung kann keine Garantie gegeben werden.
Schritt für Schritt
Strombedarf, künftige Verbraucher und Ziele werden erfasst.
Fläche, Ausrichtung, Neigung, Verschattung, Eindeckung und Leitungswege werden geprüft.
Belegung, Wechselrichter, Speicher und Einbindung weiterer Verbraucher werden geplant.
Netzanschluss, Zählerplatz und mögliche Förder- oder Finanzierungswege werden geklärt.
Komponenten, Leistung, Montage und elektrische Arbeiten werden beschrieben.
Unterkonstruktion, Module und Leitungen werden fachgerecht installiert.
Wechselrichter, Schutztechnik, Zähler und gegebenenfalls Speicher werden eingebunden.
Anlage, Monitoring und notwendige Dokumentation werden geprüft und übergeben.
Häufige Fragen
Antworten auf typische Fragen zu Kosten, Technik, Förderung, Altbau und Ablauf.
Kosten hängen von Leistung, Dachform, Unterkonstruktion, Wechselrichter, Speicher, Gerüst und Elektroarbeiten ab. Ein objektbezogenes Anlagenkonzept ist Voraussetzung für ein vergleichbares Angebot.
Dimensionierung berücksichtigt nutzbare Dachfläche, Stromverbrauch, Wärmepumpe, Wallbox und gewünschte Eigenversorgung. Eine pauschale Kilowattzahl passt nicht zu jedem Haushalt.
Ein Speicher kann den Eigenverbrauch erhöhen. Ob Kapazität und Investition sinnvoll sind, hängt vom zeitlichen Verbrauch, PV-Ertrag und möglichen steuerbaren Verbrauchern ab.
Ost-West-Ausrichtungen können gut geeignet sein und die Erzeugung über den Tag verteilen. Verschattung, Neigung und verfügbare Fläche werden individuell bewertet.
Photovoltaik erzeugt elektrischen Strom. Solarthermie nutzt Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung. Diese Seite behandelt ausschließlich Photovoltaikanlagen.
Ja. Die Wärmepumpe kann einen Teil ihres Stroms direkt von der PV-Anlage beziehen. Vollständige Deckung ist wegen jahreszeitlich unterschiedlicher Erzeugung und Heizlast meist nicht realistisch.
Nicht immer. Zustand, Tragfähigkeit und Restlebensdauer sollten aber vorab geprüft werden, damit eine spätere Demontage für absehbare Dacharbeiten vermieden wird.
Finanzierung, steuerliche Regeln, Einspeisevergütung und mögliche Programme können sich ändern. Die aktuellen Möglichkeiten werden projektbezogen geprüft; eine Förderung wird nicht garantiert.
Lübeck und Umgebung
Wir besprechen Ihre Immobilie, ordnen die nächsten Schritte ein und koordinieren bei Bedarf die beteiligten Gewerke und Fachpartner.