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Leistung 01 · Gebäudehülle

Fassadendämmung in Lübeck

Eine fachgerecht geplante Fassadendämmung kann Wärmeverluste über die Außenwände reduzieren, den Wohnkomfort verbessern und die Fassade dauerhaft modernisieren.

  • Wärmeverluste über Außenwände verringern
  • Wohnklima im Winter und Sommer verbessern
  • Anschlüsse und Folgegewerke mitplanen
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Fertig sanierte Fassade eines Wohnhauses

Nutzen der Maßnahme

Vorteile von Fassadendämmung

Welche Außendämmung und welcher Aufbau sinnvoll sind, hängt von Mauerwerk, Fassadenzustand, Architektur und den Anschlüssen an angrenzende Bauteile ab. EINMAL6 koordiniert die Fassadensanierung in Lübeck mit weiteren geplanten Gewerken.

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Weniger Wärmeverlust

Eine gedämmte Außenwand bremst den Wärmeabfluss. Wie stark Verbrauch und Heizkosten sinken, hängt vom Ausgangszustand, der beheizten Fläche und dem Nutzerverhalten ab.

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Angenehmere Oberflächen

Höhere innere Wandoberflächentemperaturen können Zugerscheinungen mindern und zu einem ausgeglicheneren Raumgefühl beitragen.

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Sommerlicher Wärmeschutz

Ein geeigneter Fassadenaufbau kann den Wärmeeintrag verzögern. Für das Gesamtergebnis zählen zusätzlich Fenster, Verschattung, Dach und Lüftungsverhalten.

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Modernisierung mit System

Dämmung, Putz- oder Bekleidungsaufbau und Detailanschlüsse werden gemeinsam geplant. Das kann Bausubstanz, Erscheinungsbild und langfristige Nutzbarkeit verbessern.

Orientierung

Das Wichtigste in Kürze

  • Systemwahl erst nach Prüfung von Wandaufbau und Fassade
  • Fensterlaibungen, Sockel, Dachanschluss und Wärmebrücken mitplanen
  • Dämmstoff und Stärke nach technischen und gestalterischen Anforderungen wählen
  • Förderweg und erforderliche Nachweise vor Beauftragung klären
  • Fenstertausch und weitere Maßnahmen früh koordinieren

Grundlagen

Was ist eine Fassadendämmung?

Bei einer Fassadendämmung erhält die Außenwand eine zusätzliche wärmedämmende Ebene. Sie reduziert den Wärmestrom zwischen Innenraum und Außenluft und bildet zusammen mit Fenstern, Dach und Kellerdecke die thermische Gebäudehülle.

Entscheidend ist nicht nur der Dämmstoff. Untergrund, Befestigung, Feuchteschutz, Brandschutz und sämtliche Übergänge müssen zum Gebäude passen. Besonders an Fensterlaibungen, Rollladenkästen, Sockel und Dachrand entscheidet die Detailplanung über ein dauerhaft funktionierendes Ergebnis.

Typische Ausgangslagen

Wann ist Fassadendämmung sinnvoll?

  • Die Außenwände sind ungedämmt oder besitzen nur eine geringe Dämmwirkung.
  • Eine Putz- oder Fassadensanierung steht ohnehin an.
  • Innenwände fühlen sich im Winter deutlich kalt an.
  • Der Heizenergiebedarf soll als Teil einer Gesamtsanierung reduziert werden.
  • Eine Wärmepumpe wird vorbereitet und die Heizlast des Gebäudes soll sinken.
  • Fenster werden erneuert und Anschlüsse sollen gemeinsam geplant werden.

Planungsvarianten

Technische Möglichkeiten im Überblick

Die passende Ausführung wird aus dem Bestand und dem Sanierungsziel abgeleitet. Folgende Varianten und Planungsaspekte sind für diese Maßnahme besonders relevant.

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Wärmedämmverbundsystem (WDVS)

Dämmplatten werden auf dem vorbereiteten Untergrund befestigt und mit Armierung sowie Oberputz abgeschlossen. Material, Befestigung und Putzsystem müssen aufeinander abgestimmt sein.

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Vorgehängte hinterlüftete Fassade

Zwischen Dämmung und äußerer Bekleidung liegt eine Hinterlüftungsebene. Diese Bauart bietet große gestalterische Möglichkeiten, verlangt aber eine sorgfältige Unterkonstruktion und Detailplanung.

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Kerndämmung oder Einblasdämmung

Bei geeignetem zweischaligem Mauerwerk kann der vorhandene Hohlraum mit Dämmstoff gefüllt werden. Vorher werden Hohlraum, Feuchtezustand und Eignung des Mauerwerks untersucht.

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Dämmstoffe und Details

Mineralische, synthetische oder nachwachsende Dämmstoffe unterscheiden sich in Wärmeleitfähigkeit, Feuchteverhalten, Brandschutz und Aufbauhöhe. Die Auswahl erfolgt gebäudebezogen; Fenster, Dach und Sockel werden als Anschlusspunkte mitbetrachtet.

Bestandsgebäude

Fassadendämmung im Altbau

Ältere Lübecker Bestandsgebäude unterscheiden sich stark in Mauerwerk, Feuchtehaushalt, Fassadenschmuck und bisherigen Umbauten. Deshalb beginnt die Planung mit einer Bestandsprüfung. Bei erhaltenswerten oder geschützten Fassaden können andere Lösungen nötig sein als bei einer frei veränderbaren Außenwand.

Eine Außendämmung ist nicht bei jedem Altbau automatisch die richtige Lösung. Bauphysik, Gestaltung, Grundstücksgrenzen und mögliche Anforderungen des Denkmalschutzes müssen vorab geklärt werden.

Ein Ansprechpartner. Sechs Gewerke.

Sinnvoll mit anderen Maßnahmen kombinieren

Energetische Maßnahmen müssen nicht isoliert geplant werden. EINMAL6 koordiniert Schnittstellen und unterstützt dabei, eine sinnvolle Reihenfolge für das konkrete Gebäude zu finden.

Frühzeitig prüfen

Förderung für Fassadendämmung

Für Maßnahmen an der Gebäudehülle können Programme der Bundesförderung für effiziente Gebäude relevant sein. Je nach Vorhaben kommen Zuschüsse, KfW-Förderkredite oder eine Einordnung über einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) in Betracht.

Technische Mindestanforderungen, die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten und der richtige Antragszeitpunkt können entscheidend sein. EINMAL6 arbeitet bei Bedarf mit qualifizierten Fachpartnern zusammen. Programme, Voraussetzungen und Förderhöhen ändern sich und werden für das konkrete Vorhaben aktuell geprüft.

Energieberatung und Ausführung

Fachpartner eng miteinander abstimmen

Bei Förderprüfung, technischen Nachweisen oder einem individuellen Sanierungsfahrplan kann die Mitwirkung eines qualifizierten Energieberaters beziehungsweise Energieeffizienz-Experten erforderlich oder sinnvoll sein. EINMAL6 arbeitet bei Bedarf mit entsprechenden Fachpartnern zusammen und ist selbst nicht als Energieberater bezeichnet.

Kurze Abstimmungswege verbinden Förderprüfung, erforderliche Nachweise und die ausführenden Gewerke. Die zuständigen Fachpartner können Förderunterlagen vorbereiten und einreichen. Termine werden soweit verfügbar kurzfristig abgestimmt; für Bearbeitungszeiten oder eine Bewilligung kann keine Garantie gegeben werden.

Schritt für Schritt

So läuft Ihr Projekt für Fassadendämmung ab

  1. 01

    Anfrage und Erstberatung

    Ziele, Gebäude und geplanter Umfang werden vorbesprochen.

  2. 02

    Vor-Ort-Aufnahme

    Fassade, Untergrund, Flächen und relevante Anschlüsse werden aufgenommen.

  3. 03

    Technische Prüfung

    Dämmsystem, Details, mögliche Vorarbeiten und Schnittstellen werden bewertet.

  4. 04

    Förderprüfung

    Fachpartner klären bei Bedarf Programme, Nachweise und notwendige Schritte.

  5. 05

    Angebot und Planung

    Leistungsumfang, Materialien und Ablauf werden transparent festgelegt.

  6. 06

    Fachgerechte Umsetzung

    Untergrund, Dämmung, Anschlüsse und Oberflächen werden koordiniert ausgeführt.

  7. 07

    Qualitätskontrolle

    Details und vereinbarte Leistungen werden zum Abschluss gemeinsam geprüft.

  8. 08

    Übergabe

    Sie erhalten die projektbezogenen Informationen und einen festen Abschlussstand.

Häufige Fragen

FAQ zu Fassadendämmung in Lübeck

Antworten auf typische Fragen zu Kosten, Technik, Förderung, Altbau und Ablauf.

Was kostet eine Fassadendämmung in Lübeck?

Kosten hängen unter anderem von Fläche, Gebäudehöhe, Untergrund, Dämmsystem, Gerüst, Anschlüssen und Oberflächengestaltung ab. Eine belastbare Kalkulation ist erst nach der Bestandsaufnahme möglich.

Wie viel Heizenergie spart eine Fassadendämmung?

Das Potenzial hängt vom bisherigen Wandaufbau und vom gesamten Gebäude ab. Pauschale Prozentwerte sind nicht seriös; eine energetische Betrachtung kann das Vorhaben gebäudebezogen einordnen.

Welche Fassadendämmung ist für einen Altbau geeignet?

Das entscheiden Mauerwerk, Feuchte, Fassade, Schutzstatus und Anschlüsse. Möglich sind etwa WDVS, hinterlüftete Fassaden oder bei geeignetem zweischaligem Mauerwerk eine Kerndämmung.

Wird eine Fassadendämmung gefördert?

Je nach Programm und technischen Voraussetzungen können Fördermöglichkeiten bestehen. Diese müssen einschließlich Antragszeitpunkt aktuell und vor Maßnahmenbeginn geprüft werden.

Wie lange dauert die Fassadendämmung?

Dauer und Bauablauf richten sich nach Fassadenfläche, Wetter, System, Vorarbeiten und Detailaufwand. Nach der Aufnahme lässt sich ein realistischer Projektplan erstellen.

Sollten Fenster vor oder mit der Fassadendämmung getauscht werden?

Eine gemeinsame Planung ist häufig sinnvoll, weil Einbaulage, Laibungsdämmung, Fensterbänke und Luftdichtheit zusammenhängen. Die optimale Reihenfolge hängt vom Bestand ab.

Brauche ich für die Förderung einen Energieeffizienz-Experten?

Bei bestimmten Förderwegen oder Nachweisen kann dessen Einbindung erforderlich sein. EINMAL6 koordiniert bei Bedarf die Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachpartnern.

Welche Dämmstoffe stehen zur Auswahl?

Infrage kommen je nach System mineralische, synthetische oder nachwachsende Dämmstoffe. Wärmeleitfähigkeit, Brandschutz, Feuchteverhalten, Aufbauhöhe und Gestaltung fließen in die Auswahl ein.

Lübeck und Umgebung

Fassadendämmung in Lübeck geplant?

Wir besprechen Ihre Immobilie, ordnen die nächsten Schritte ein und koordinieren bei Bedarf die beteiligten Gewerke und Fachpartner.

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